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Hilfe leistet auch die Jägerschaft. »Wir schießen nicht nur, sondern sichern den Tieren auch ein artgerechtes Überleben«, sagt Hans-Jürgen Goldbach, Vorsitzender Kreisjägerschaft Plön und Mitglied des Mierendorff-Stiftungsrates, »wir stehen für die Sicherung der Natur und für die Nachhaltigkeit.« Rund 100 bis 120 Vögel werden pro Jahr in der Voliere aufgenommen, 80 Prozent davon können später geheilt in die Wildnis zurück gegeben werden. Die Hege und Pflege geht so weit, dass heranwachsenden Jungvögeln, die das Jagen ihrer Beute verlernt oder gar nicht erst gelernt haben, auf die Sprünge geholfen wird. Kurz berichtet: »Zur Zeit lasse ich aber ein paar Turmfalken nicht 'raus - die würden trotz unseres Trainings bei der herrschenden Dürre draußen nichts zu Fressen finden. Da schieben wir die Auswilderung bis auf einen günstigeren Zeitpunkt auf.« Mindestens 5000 Euro kostet der Unterhalt der Vogelstation jährlich - ein Großteil davon geht drauf für die Beschaffung von Futter und die tierärztliche Betreuung. »Wir knabbern leider am Stiftungsvermögen«, berichtet Mitstreiter Christian Meissner, »da kommt jede Spende natürlich recht.«
Wer sich näher über die Stiftung informieren möchte, die 2002 im Namen der 1999 verstorbenen Eutiner Landwirtin und Tierzüchterin Elisabeth Mierendorff gegründet wurde, kann sich unter www.stiftung-mieren- dorff.de im Internet umsehen. Dort werden auch Wege aufgezeigt, wie man die Eutiner Heger und Pfleger durch Spenden bei ihrer ehrenamtlichen Arbeit unterstützen kann.
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